Natur > Jagdfauna

Auch wenn die Jagd während Jahrtausenden die Ernährungsquelle des Menschen dargestellt hat, ist sie heutzutage eine Freizeitbeschäftigung und ein Sport. Es wurde oft gesagt, dass der Tanz, das Gespräch und die Jagd, die Lieblingstätigkeiten des Menschen sind. Dennoch ist heute die Jagd ein notwendiges Instrument für die Verwaltung von verschiedenen Tiergruppen, sowohl von Raubtieren (am Gipfel der ökologischen Pyramide) als auch von Pflanzenfresser, die in Abwesenheit einer nachhaltigen Jagd, eine exzessive Zahl erreichen würden. Es würde sonst das Überleben von anderen Tierarten in Gefahr gebracht werden oder sogar die Entwicklung der einheimischen Landwirtschaft und Viehzucht eingeschränkt.

Die Jagdfauna von Entrimo ist sehr reich. Man kann alle Tierarten der Hoch –und Kleinwildjagd von Galicien auffinden, ausser vielleicht einzelne Vogelarten.

Fauna Salvaje6

So können in Entrimo folgende Tierarten gejagt werden: das (Oryctolagus cuniculus) und der Hase (Lepus granatensis), die Riegeltaube und das Rebhuhn, das Wildschein (Sus scrofa), der Rehbock (Capreolus capreolus) und der Fuchs (Vulpes vulpes).

Bemerkenswert ist hier, während der letzten zehn Jahren, die Ausbreitung des Rehbocks und Wildschweines sowie im Rest von Galicien. Beide Tierarten beschaffen wichtige und köstliche Gerichte aus dem Gebiet, die der Besucher während der Jagdzeit in den verschiedenen Restaurants kosten kann.

Was den Wolf betrifft, sieht die Situation anders aus. In der Gegenwart ist es nicht eine Jagdtierart in diesem Gebiet, auch wenn seine Jagd erlaubt werden könnte falls außerordentliche Schäden in Bezug auf Viehzucht aufkommen würden. Dennoch wäre seine Jagd nicht im ganzen Park erlaubt und man würde auch dann versuchen, andere vorkehrende Methoden zu gebrauchen. Nebenbei bräuchte man auch eine spezielle Bewilligung der Behörden.

Wir dürfen die Wiedereinführung der Xurés Ziege, Capra pyrenaica lusitanica, nicht vergessen, die 1890 in der spanischen und portugiesischen Sierra verschwunden ist. Als Ziel eines Wiedereinführungsplanes der Verwaltung des Naturparkes A Baixa Limia -Serra do Xurés, wurde ihre Rückkehr seit 1997 wieder möglich. Der PORN des Nationalparks nimmt sich vor ihre Jagd in Zukunft zu regeln, damit die Jagd wirtschaftlich genutzt werden kann und, vor allem, um ihre nachhaltige Regelung zu verwalten.